ZWISCHENSINN meist befinde ich mich auf der suche. leider und glücklicherweise komme ich nie an.
 
 

Teil 7 – Was uns am Leben hält

Teil 7 (von 7) der philosophischen Auseinandersetzung zu der Thematik

„Mit sich selbst verbunden  -  von sich selbst getrennt“

 

Was uns am Leben hält

Sensible Menschen oder Menschen mit traumatischen Erfahrungen sind besonders leicht verletzlich oder besonders schwer verletzt. Sie tragen einen tiefen Schmerz in sich. Diese Menschen haben gelernt sich zu schützen, indem sie sich vom Selbst entfernen. Manche beherrschen das in Perfektion, sodass sie nur noch als körperliche Hülle existieren. Ohne diese Schutzfunktion würde der Schmerz unerträglich werden. Die Folge ist große Leere und Sinnlosigkeit. Für sie ist es schwer, den Zugang zum Gefühl, zur Seele und zu der bedingungslosen Liebe zu finden. Es würde eine schmerzvolle Auseinandersetzung mit sich selbst bedeuten.

Es macht mich sehr traurig, dass so viele weit weg von ihrem Glück und von ihrem Ursprung sind. Viele Blogger lehnen sich selbst ab und zerfleischen sich mit großem Selbstzweifel.

Fakt ist, dass der innere Kern der Seele, in der die Liebe und die Lebensenergie liegt, immer heil bleibt und vorhanden ist, egal was passiert. der Zugang zu seinem Ursprung ist nur verschüttet. Man muss ständig daran arbeiten, den Zugang wieder freizuschaufeln, um wieder glücklich und erfüllt zu sein. Wenn man aufhört den Zugang zu suchen, dann lebt nur noch der Körper. Die Seele und der Geist vegetieren im Wachkoma vor sich hin. Man muss sich zwingen, sich dem Leben und der eignen Vergangenheit zu stellen. Denn nur dann passiert es, dass etwas ganz tief in der Seele berührt wird und man dann aus dem Wachkoma erwacht.

 

 

 

29.9.13 20:07

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