ZWISCHENSINN meist befinde ich mich auf der suche. leider und glücklicherweise komme ich nie an.
 
 

Projekt "Intuition" Teil 2 von 10

„Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.“ Marc Aurel

 

Am Donnerstag lief im Vorabendprogramm auf BR Alpha die zweite Folge der Dokureihe "Auf den Spuren der Intuition".

 

Der Mensch wird mit einer inneren Instabilität geboren. Im Laufe seines Lebens eignet er sich Fähigkeiten an, um sich auszubalancieren. Diese Fähigkeiten werden nach einer Erfahrung im bewussten Denken und im Unterbewusstsein gespeichert.

 

Mit dem bewussten Denken gelingt es dem Mensch sein Verhalten und seine Umwelt zu kontrollieren. Allerdings beeinflusst nicht nur das bewusste Denken unser Verhalten. Komplexe Vorgänge können vom Verstand nicht begriffen und müssen deswegen von unserem Unterbewusstsein bearbeitet werden. Entscheidungen, die nicht mit der Logik begründet werden können, entstammen der Intuition. Unbewusste Vorgänge entziehen sich dem rationalen Denken und lassen sich nicht kontrollieren. Der Mangel an Kontrollierbarkeit verursacht im Menschen unserer Zivilisation meist große Unsicherheit und Angst. Das hat zur Folge, dass sich die Menschen immer mehr der Kontrolle hingeben und sich irgendwann selbst verlieren, weil sie dem Unkontrollierbaren nicht entkommen können.

 

Wir können intuitive Handlungen rational nicht nachvollziehen, sodass wir uns im Zweifelsfalle nicht verteidigen können, weil für uns das Bauchgefühl keine zuverlässige Entscheidungsinstanz darstellt. Meiner Mutter geht es oft so, dass sie sich denkt, etwas anders oder etwas Bestimmtes zu tun, wäre das Richtige, entscheidet sich dann doch dagegen. Hinterher stellt sich häufig heraus, dass sie besser auf ihre Intuition oder ihrer inneren Eingebung hören hätte sollen…

 

Wenn wir nicht intuitiv Handeln und kreativ sein können, dann liegt das daran, dass wir Angst haben, bzw. uns nicht wohl fühlen…

 

Es ist wichtig, die Ängste zu beseitigen und das Leben fließend - wie ein Fluss -wahrzunehmen, auch in schweren Zeiten. Denn der Fluss fließt immer weiter, ob gemächlich in seinem breiten Flussbett oder schnell und durch Stromschnellen oder Wasserfälle bedrohlich wirkend.

 

Eine Entscheidung, die in der Intuition geborgen wird, erkennt man an ein kurzes, gedankenfreies In-Sich-Ruhen und einer anschließenden Klarheit darüber, was zu tun ist. Um vorurteilsfrei zu handeln und sein Bauchgefühl zu prüfen, muss man seine intuitiven Eingebungen rational hinterfragen. Häufig stecken negative Erinnerungen hinter unserem Bauchgefühl und verklären uns den Blick auf die Wahrheit. Die Technik und das Knowhow des Verstandes verbunden mit der Intuition lassen uns die richtige Entscheidung treffen.

 

Außerdem wird die Intuition von unseren Herzenswünschen und unseren tiefsten Bedürfnissen gesteuert. Jemand, der beispielsweise bei jedem beliebt sein möchte oder jemand, der durch großes Machtstreben geleitet ist, wird intuitiv das tun, was seinem Wünschen entgegenkommt. Erkennt man das Muster, das hinter dem Handeln steckt, dann wird möglich, das Unterbewusstsein zu steuern, sodass man sein Verhalten ändern und gesteckte Ziele erreichen kann.

5 Kommentare 20.10.13 01:00, kommentieren

Die Entscheidung

Künstler Dasein, oder ein geregeltes Leben?

4 Kommentare 18.10.13 22:48, kommentieren

Immer, ständig und überall...

Gedanken zur Facharbeit von nena.liebt bezüglich dem Leben mit Smartphone oder ohne:

Ich gehöre wahrscheinlich zu einer der Wenigen, die noch ohne Smartphone glücklich sind und sehr gut ohne dem SB leben können. Ob ich das SP besitze oder nicht beeinflusst mich in keinster Weise in meiner Lebenszufriedenheit. Dafür sind andere Dinge entscheidend...

Manchmal denke ich mir schon, dass ein Smartphone praktisch wäre, z. B. wenn ich unterwegs bin und spontan ein bestimmtes Geschäft/Lokalität suche. Oder wenn ich meine Zeit effizienter nutzen möchte, indem ich unterwegs z. B. E-Mails checken oder etwas im Internet suchen möchte...

Aber eigentlich ist es schöner, wenn ich nicht immer alle Möglichkeiten zur Verfügung haben muss. Dann lebt es sich entspannter und man erlebt den Augenblick intensiver, ohne ständige Ablenkung durch die Möglichkeiten, die sich durch das Smartphone einem bieten...

4 Kommentare 18.10.13 09:57, kommentieren

Von der Theorie in die Praxis und zurück

Derzeit befinde ich mich in einer Phase, in der ich umsetzten muss, was ich mir theoretisch auf diesem Blog ausdenke.

Bald schon werde ich wieder genügend Zeit und Energie für bereicherde Einträge haben...

4 Kommentare 17.10.13 20:15, kommentieren

Abschalten

Angst und Anspannung lähmen mich und arbeiten in mir weiter, auch wenn die Situation, die diese Lähmung verursachen, vorbei ist.Abschalten und sich erholen fällt schwer, weil die Gedanken und das Gefühl mich immer wieder einholen...

Gerade dann ist es wichtig, dass ich im Moment lebe und die entspannten und schönen Momente genießen und voll auskosten kann. Allerdings muss ich das noch üben...

4 Kommentare 16.10.13 08:31, kommentieren

Entflammt

In den gehetzten Morgenstunden war ich ziemlich zerstreut...

Bis mich dieser Anblick völlig gefangen nahm und mich aus der Gefangenheit herausriss!

Nach dieser Farbenexplosion hätte es mich nicht weiter verwundert, wenn der Baum in Feuer aufgegangen wäre!

6 Kommentare 15.10.13 15:37, kommentieren

Herrscher der Zeit

Die Uhrrzeit ist ein Erfindung des Menschen. Der Ursprung liegt in der der Wahrnehmung von Veränderung und Vergänglichkeit.

Heute herrschen wir über die Zeit und haben doch das Bewusstsein für sie verloren...

Die Uhr tickt - ich muss weiter. Keine Zeit, um diesen Gedanken weiter auszuführen...

15.10.13 08:00, kommentieren

Wenn die Kirche dem Geld verfällt...

Momentan werden wir in den Medien mit Empörung stiftende Informationen über das Verhalten vom Bischof Tebartz-van Elst bombardiert. Verwerflich ist, dass im Christentum Bescheidenheit und in den Klöstern gar Armut gelehrt wird...

Seid den Kreuzzügen und dem damit verbundene Streben nach Macht und Einfluss, waren die Kirchenamtsinhaber stets nach mehr Reichtum bemüht. Früher schreckten sie nicht davor zurück, das Geld selbst von den Ärmsten zu nehmen, indem sie sie in Angst und Schrecken vor dem drohenden Fegefeuer versetzten.

Im Bezug auf aktuelle Ereignisse frage mich, ob es wirklich notwendig ist, dass ein Bischof zwischen 5000 und 8000 € Netto verdient. Welche Ausgaben sind so hoch, dass dieser so viel Geld braucht? Noch dazu werden im Wohnung, Tansporte und Essen finanziert... Vielleicht ist das eine Form der Anerkennung, die mit Reichtum gezollt wird. Das wäre dann die Ironie in der gelehrten Geisteshaltung begründet in deren Religion.

Heute ist selbstverständlich, dass jeder Steuerzahler auch Kirchensteuer zahlt, um den Kirchenapparat am Laufen zu halten. Sicherlich profitieren wir von den Diensten der Kirche durch ihr soziales Engagement. Aber in wieweit der gesunde Menschenverstand dabei eingesetzt wird, ist eher fraglich...

Da lob ich mir doch den guten Jesus und die Mönche des Buddhismus, die die Gaben der Menschen ohne einer Erwartungshaltung, aus einem ehrlichen Zuwendun der Anerkennung, eingeholen.

Meine Vorstellung von einer aufrichtigen Glaubensarbeit ist, dass sie für die Menschen praktiziert wird, die wirkliches Interesse für deren Inhalte haben. Die kirchlichen Organisationen sollten wie beispielsweise das Parteiensystem strukturiert und finanziert werden.

Natürlich würde das erst mal bedeuten, dass die Kirchen wesentlich weniger Beigetretene haben werden, weil man sich erst einmal bewusst für die Mitgliedschaft entscheiden müsste. Dadurch wäre weniger Geld vorhanden und Kirchenamtsinhaber müssten entlassen, bzw. Kirchen geschlossen werden (damit wären aber auch die Gottesdienste angemessen gefüllt...).

Wenn ich das Verhalten der doch so menschlichen Geistlichen hinterfrage, scheint mir der Mangel an Geldern eher förderlich. Soziale Projekte sollten aus Mitgliedschaften eingehohlte Geldern finanziert, bzw. mit staatlichen Mitteln nach einem sorgfältigen Abwegen von Für und Wieder durch eine transparante und unabhängige Kontrollinstanz gefördert werden.

Ich denke, dass dieses Modell erst dann in Kraft treten wird, wenn die Meisten wirklich ausgetreten sind... Falsch wäre, der Kirche ein Rettungspaket beizusteuern, so wie das für Griechenland gemacht wurde. Denn dafür sind wir doch zu unabhängig von dem Christentum.

Schade ist nur, dass der Mensch dafür verantwortlich ist, dass im Grunde für ihn wertvolle Gedanken durch sein Verhalten zunichte gemacht werden. Würde der Kirchenapparat in der heutigen Form nicht existieren, dann würden sich mehr Menschen für das Christentum interessieren und sich damit identifizieren.

2 Kommentare 14.10.13 19:47, kommentieren

Es wollte kein Insekt mehr sein

Es war einmal... ein Insekt. Es begehrte nichts sehnlicher als eine Biene zu sein. Mit der Zeit hatte es gelernt, sich wie eine Biene zu kleiden und sich wie eine Biene zu verhalten.

Doch eins wurde für es zuem Verhängnis: Es konnte kein Wachs wie eine Biene herstellen. Nach langer Suche fand es eine Kerze und studierte das Wachs eingehend.

Doch das Geheimnis blieb ihr auf ewig verwehrt und sie verbrachte den Rest ihres Lebens in Trauer, um den unerfüllten Wunsch, den sie niemals erreicht hätte können.

Hätte sich das Insekt als das gesehen, was es in Wahrheit ist, dann hätte es sich nicht in den unerfüllbaren Wunsch verloren.

3 Kommentare 13.10.13 16:20, kommentieren

Vor dem Leben = Nach dem Leben

Nach dem Tod herrscht in meiner Vorstellung der gleiche Zustand wie vor dem Tod. Es existieren nur geistig und seelisch erfahrbare Zustände. Ich denke, dass ist wie in einem Schwebezustand,  frei von Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen, die einen zum Handeln treiben, wie z. B. Begeisterung, Verzweiflung oder Hunger. Die Existenz fernab des Lebens kann ich zwar nicht begreifen, aber mein inneres Bild davon besteht aus erfüllter Leere, Licht, Wärme und Stille. Es gibt kein Gut oder Böse und keine Identität. Du bist das, was dich im Kern ausmacht, was dir bleibt, wenn du nicht mehr lebst.

Ohne besonderen Grund oder einer besonderen Vorstellung wird die Seele in einer körperlichen Existenz geboren und lebt ein Leben. Ich glaub, dass die Seele jede Lebensform annehmen kann. Das erklärt für mich den buddhistischen Glauben an die Wiedergeburt und die Fähigkeit der Schamanen in speziellen Zeremonien im Geiste zu einer anderen Existenzform zu werden. Die Seele weiß um jede Form der Existenz. Das Menschsein scheint mir dabei die Herausforderndste aller Lebensformen zu sein…

Vor einigen Jahren habe ich etwas erlebt, was mir meine Vorstellung von dem Leben davor und danach verpasst hat. Als ich an einem Sonntagmorgen um 10 Uhr aufgewacht bin und die Sonne direkt auf mein Bett und mein Gesicht schien, hat sie nicht geblendet, sondern mich und alles um mich herum in eine wohlige Wärme getaucht. Es war so still, dass mich eine tiefe, friedliche Ruhe erüllte. Dieser Moment wurde mir geschenkt, ohne dass ich dafür zu etwas gedrängt worden bin oder etwas erwartet wurde. Im Dämmerzustand habe ich diese Geborgenheit solange aufgesogen, bis ich wach genug war, um wieder unruhig zu werden und aufzustehen...

8 Kommentare 13.10.13 09:00, kommentieren