ZWISCHENSINN meist befinde ich mich auf der suche. leider und glücklicherweise komme ich nie an.
 
 

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5 Kommentare 17.11.13 16:44, kommentieren

Projekt "Intuition" Teil 5 und 6 von 10

Am 07.11. und 14.11.2013 lief im Vorabendprogramm auf BR Alpha die fünfte und sechste Folge der Dokureihe "Auf den Spuren der Intuition".

In diesen Folgen ging es um Emphatie und um das Leben in Gemeinschaft.

Emphatie ist Fühlen, was der Andere fühlt. Sie ist die Basis für Intuition und entwickelt sich bereits in früher Kindheit, wenn dem Kind einfühlend begegnet wird.

Sich selbst gegenüber emphatisch sein, ist, der eigenen Stimme zu zuhören und trotz aller Wiederstände rauszufinden, was für einen selbst das Richtige ist. Fühlen und Denken müssen eine Einheit ergeben.

Durch traumatische Erfahrungen kann diese Einheit verloren gehen. In einem Teufelskreislauf werden bei Anderen Erfahrungen erzeugt, die eine Spaltung der inneren Harmonie verursachen sollen. Oder es werden Gleichgesinnte gesucht, die ebenfals diese Trennung in sich tragen. Der einzige Weg aus diesem Kreislauf ist, diese Vorgänge und damit sich selbst zu erkennen, um wieder zur Emphatie und zur eigenen Intuition zu finden.

Empathie wird in Gemeinschaft gelebt. Emphatie in Gemeinschaft bedeutet in Beziehung mit sich und den Anderen zu sein, das Wohl des Ganzen im Blick zu haben und sich in die Gefühlslage des Anderen versetzen zu können.

Die Antwort auf die Frage was man selbst und der Andere braucht, um sich Wohl zu fühlen, ist entscheidend. Tut es dem Anderen gut? Tut es mir gut? Wenn beide Fragen mit Ja beantwortet werden können, dann ist Zeit zu Handeln.

Der Mensch wächst an seinen Aufgaben, wenn er etwas gewaltfrei bewirkt. Er erfährt tiefe Verbundenheit mit sich und mit seinen Mitmenschen.

Intuitiv Handeln ist, wenn wider aller Konzepte im gefragten Moment das Entscheidende einfach da ist, weil jeder gegenwärtig an ein gutes Gelingen des großen Ganzen teilnimmt. Das ist zum Beispiel bei einem gelungenen Jazzspiel der Fall.

17.11.13 05:45, kommentieren

Projekt "Intuition" Teil 4 von 10

Am 31.10.2013 lief im Vorabendprogramm auf BR Alpha die vierte Folge der Dokureihe "Auf den Spuren der Intuition".

In dieser Sendung ging es um die Frage: "Wie finden wir zur Intuition?"

Intuition wirkt in der Gegenwart, nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Es geht darum den Kopf frei zu machen, um Raum für die Intuition zu schaffen und sich mit sich Selbst und dem Lebensfluss zu verbinden. 

Diverse Aktivitäten können uns helfen, durch vielschichtige Handlungen den Denkapparat zu überfordern oder durch Übungen das Denken abzulenken und somit das Nachdenken einstellen.

Dazu bieten sich bestimmte Rythmusübungen, Atemübungen oder die klassische Meditation an.

Wirksam kann auch das Putzen und Reinigen größerer Flächen sein, weil es eine demütige, dienende Tätigkeit ist, die mit Hingabe vollzogen, den Kopf befreit und der Intution Platz macht.

Auch die "Was"-Fragen führen zu Antworten, die aus der Intuition stammen.

 

5 Kommentare 2.11.13 08:13, kommentieren

Ohne Zwang...

Wer im Augenblick lebt und auf sein Bauchgefühl achtet, nimmt alles wahr und reagiert der Situation angemessen und nach dem eigenen Empfinden. Das basiert auf Freiwilligkeit und lässt sich nicht erzwingen, genau wie das Glücklichsein. Wichtig ist, für die richtigen Vorraussetzungen zu sorgen, damit man intuitiv handeln kann, so wie das auch notwendig ist, um glücklichsein zu sein.

2 Kommentare 31.10.13 08:47, kommentieren

Projekt "Intuition" Teil 3 von 10

Am 24.10.2013 lief im Vorabendprogramm auf BR Alpha die dritte Folge der Dokureihe "Auf den Spuren der Intuition".

Es ging um die Quellen der Intuition, die in der Ruhe und der inneren Einkehr liegt.

Wer intuitiv lebt, erlebt den sogenannten "Flow", das ein völliges Aufgehen im Moment ohne Nachzudenken bedeutet.

Die Dinge erschließen sich, wenn man den Intellekt ausschaltet...

Eine intuitive Haltung nimmt ein, wer seiner Umwelt mit Offenheit und Sensibilität begegnet. Dazu muss man absichtslos sein - Was aber nicht bedeutet passiv zu reagieren.

6 Kommentare 28.10.13 07:45, kommentieren

Intensives Rot

1 Kommentar 27.10.13 16:54, kommentieren

Und plötzlich ist es vorbei...

Letzte Woche habe ich in einem Kindergarten als Krankheitsersatz gearbeitet. Dieser Kindergarten besteht seid ein einhalb Monaten und ist derzeit in einem Container untergebracht.

Letztes Wochenende hat sich die Leitung umgebracht. Sie hat sich vor die S-Bahn geworfen...

Obwohl ich mit ihr nur wenig zusammengearbeitet habe, schockiert mich ihr Suizid sehr. Auf den ersten Blick hat sie einen normalen, gesellschaftsfähigen Eindruck gemacht.

Im Nachhinein stelle ich allerdings fest, dass sie nicht wirklich "greifbar" war und von dem Stress im Team und der allgemein hohen Anspannung relativ unbewegt erschien. Ihr Verhaten wirkte wie einstudiert. Sie reagierte so, wie man es zwischenmenschlich erwartete.

Es ist schwer zu verstehen, dass jemand am Freitagnachmittag die Arbeit niederlegt und am Montag nicht mehr wieder kommt. Was wird in ihr vorgegangen sein? Woran wird sie gedacht haben?

Ich weiß, dass sie Depressionen hatte. Es ist erschreckend, dass das Leben so unerträglich wird, dass selbst die Ungewissheit im Tod besser als das Leben erscheint...

7 Kommentare 26.10.13 09:27, kommentieren

Barbaren

Je weniger Struktur und geregelte Abläufe herrschen, desto weniger Sicherheit und Ruhe ist vorhanden. Der Mensch kann sich erst entfalten, wenn er sich sicher fühlt. Ansonsten muss er kämpfen und sich durchsetzen.

Letzte Woche habe ich in einer Kindergruppe gearbeitet, in der es keine Tagesstruktur gab. Die Kinder verhielten sich barbarisch und interessierten sich für ihr eigenen Vorteil, statt auf ein gutes Miteinander...

2 Kommentare 22.10.13 08:54, kommentieren

Ereigniskarte

Montagmorgen: "Gehen sie direkt ins Gefängnis. Wenn sie über Los gehen, ziehen sie keine 2 000 € ein." (vgl. Ereigniskarte Monopoly)

2 Kommentare 21.10.13 08:17, kommentieren

Auf den zweiten Blick

                                                         MADONNA

 

Wer erkennt sie?

5 Kommentare 20.10.13 15:54, kommentieren